Neuigkeiten vom Eickhof Lehrstuhl und Aufruf zum Mitmachen!

Der aktuelle Stand:


Zunächst noch einmal kurz und schmerzlos zusammengefasst: Der Lehrstuhl für Wirtschaftspolitik von Prof. Eickhof wird aufgelöst. Das ist nichts neues, beschlossen schon seit 2001 und Prof. Eickhof hat sich den Ruhestand auch verdient. Er ist dieses Semester sogar schon in der Verlängerung, bietet aber trotzdem noch mehrere Seminare an, damit so viele Studenten wie möglich noch ihre Fächer/Module abschließen können. Die schlechte Nachricht dabei ist, dass dieser Lehrstuhl nicht neu besetzt wird, sondern in einen BWL-Lehrstuhl (Prof. Reger) umgewandelt wird. Auch das ist nichts neues, denn die Universität und die BWL-Professoren wollen die Fakultät stärker in Richtung BWL ausrichten.

Ein Ersatz für den Eickof-Lehrstuhl kann durch eine Aufteilung der Veranstaltungen auf andere Lehrstühle oder die Schaffung eines Lehrstuhlersatzes (Juniorprofessur, Privatdozenten) erreicht werden. Professor Eickhof bietet außerdem an, auch nach dem 31.03.09 als Prüfer mitzuwirken (also Klausuren anzubieten), um Durchfallern die Chance einer Wiederholungsklausur zu ermöglichen, wenn er von der Fakultät die dafür notwendigen Ressourcen erhält.
All diese Vorschläge sind von finanziellen Mitteln abhängig, die derzeit nicht eingeplant sind.

Obwohl die jetzigen Zustände schon seit Jahren absehbar waren, wurde bis jetzt von der Fakultät bzw. Universität versäumt eine funktionierende Übergangslösung vorzubereiten, damit der Studiengang auch in dieser Umbruchsphase studierbar bleibt.
Unsere Forderung: Die Studierbarkeit für alle Studenten (Bachelor, Master und Diplom) muss gewährleistet sein. D.h. alle in der jeweiligen Studienordnung vorgesehenen Veranstaltungen müssen ausreichend angeboten werden. Sollte das nicht möglich sein, muss dementsprechend die Studienordnung geändert werden.

Es tut uns als FSR vor allem um die neuen VWL-Bachelor-Anfänger leid, dass ihnen zur Bewerbung und Einschreibung ein Studiengang angeboten wurde in dem zur Zeit chaotische Zustände herrschen.
Es kann nicht sein, dass die Fakultät bzw. Universität, wenn sie neue Studenten für einen Studiengang zulässt, in diesem kein ausreichendes Lehrangebot bietet. Es ist euer ausdrückliches Recht ein funktionierendes Lehrangebot vorzufinden. Und wie das eben so ist, wer Rechte hat, der hat auch Pflichten:

Es ist nun eure Aufgabe, und wir rufen ausdrücklich jeden einzelnen dazu auf, beim Dekan vorzusprechen, damit ihm klar wird, wie viele von euch von diesem Problem betroffen sind! Lasst euch nicht von der Sekretärin abwimmeln (die aber im Übrigen auch nichts dafür kann), sondern lasst euch bei ihm Gesprächs-Termine geben oder sprecht ihn in der Vorlesung an.

Vor allem: Lasst euch nicht einschüchtern, ihr seid mit euren Ansprüchen im Recht!

Er ist dafür verantwortlich diese Missstände aus der Welt zu räumen und hätte sich längst für die Lösung eures Problems einsetzen müssen. Belagert sein Büro! Fragt ihn was ihr jetzt machen sollt. Das ist eure einzige Chance, dass da schnell eine Lösung gefunden wird. Wenn ihr euch jetzt nicht beschwert, dann braucht ihr euch später nicht wundern, dass auf eure Bedürfnisse keine Rücksicht genommen wird.

Wir als FSR können euch nicht helfen. Die Lehrstühle können euch auch nicht helfen. Es steht einfach nicht in unserer Macht.
Der Dekan ist euer Ansprechpartner in dem Fall und er muss und kann für eine vernünftige, ausreichende Nachfolgelösung sorgen.
Wenn er denn will.

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