Weiteres Opfer der Kürzungen im Bildungssektor! – Bericht über VeFa Sitzung

Am Donnerstag um 18:00 Uhr war wieder einmal VeFa Sitzung. Leider waren nicht genug Fachschaftsratvertreter anwesend, weshalb wir nicht beschlussfähig waren. Dadurch musste der Beschluss für die Verpflegung auf die nächste Sitzung verschoben werden. Spekulatius gabs trotzdem. 😉

Jedoch ist vor allem Tagespunkt vier sehr wichtig für die ganze Universität.

Nun zu den Tagespunkten:

1. Mittagessen mit dem Präsidenten
El Presidente Günther wird sich in Golm wieder mit den Studenten zum Mittagessen treffen. In Griebnitzsee war er ja schon. Bin gespannt, was ihm die Studenten in Golm zu sagen haben.

2. Raumnutzung für Golmodrom
Die Studenten aus Golm benötigen genau wie wir in Griebnitzsee mehr Räume zum Arbeiten und für Veranstaltungen. Der Witz ist nur, dass dort ein ganzes Gebäude leer steht, was theoretisch genutzt werden kann. Dazu haben die Kollegen aus Golm bereits ein Nutzungskonzept für Haus 14A Standort Golm erstellt. Die Kanzlerin hat entgegen früherer eigener Aussagen nicht die Absicht diese Räume zur Verfügung zu stellen, weil dort wohl Räume für die Lehre frei gehalten werden. Deshalb haben wir auf der Sitzung an einer Kompromiss Strategie gearbeitet, die auf eine zeitweise Nutzung abzielen. Das könnte sich aber vielleicht erübrigen, denn…

3. Wir schreiben einen Brief an den Präsidenten, denn
unsere Kanzlerin verlässt uns demnächst und es bleibt zu hoffen, dass die NachfolgerIn entgegenkommender ist. An die NachfolgerIn stellen die Lehrkräfte, Mitarbeiter und Studenten konkrete Anforderungen. Ein erster Entwurf wurde bereits erarbeitet: Brief an Präsident – Auswahl Kanzlerin (Editiert). Dazu muss man wissen, dass der Brief von der Umweltkommission stammt und sich deswegen hauptsächlich mit Fragen von Umweltschutz und -marketing beschäftigt. Fehlt nur das, was die Studenten brauchen. Deswegen werden wir den Brief noch mit Änderungen versehen.

4. Streichung der Kombinationsmöglichkeiten beim Bachelor
Der wichtigste Punkt des Abends war wohl die drohende Streichung der Kombinationsmöglichkeiten beim Lehramts-Bachelor Romanistik. Das Land Brandenburg gibt ja bekanntlich mehr Geld für die Subvention von Braunkohle als für Bildung aus. Als nächstes wird der Rotstift bei den Lehramtsstudenten angesetzt. Das Land kann auf Grund der Hochschulautonomie nicht direkt in den Lehrplan eingreifen. Sehr wohl kann es aber bei Lehramtsstudenten indirekt über die Vergabe von Referatsplätzen steuernd eingreifen. Das tut es jetzt auch in dem es in Zukunft nur noch Plätze für Lehrer mit der Kombination Romanistik / Naturwissenschaft vergibt. Reine Französisch / Spanisch Lehrer wird es demnach nicht mehr geben. Das geht natürlich an der Realität vorbei. Zum einen, weil niemand auf Lehramt studiert, der eine Sprache mit Physik koppelt. (oder zu mindestens die wenigen) Zum anderen ist dies ein weiterer Versuch des Landes an der Zukunft unserer Kinder zu sparen. „Warum einen Physik und einen Spanisch Lehrer einstellen, wenn ich das durch ein und die selbe Person machen lassen kann?“
Der Fachschaftsrat Romanistik plant deswegen Proteste. Wir werden uns daran beteiligen und euch dann informieren.

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